Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise zum Thema:

Arbeit und Soziales

Hier haben wir einige Hilfsmaßnahmen zum Thema Arbeitsrecht und Soziales für Sie aufgelistet. Ausführlichere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Die wichtigsten Links auf einem Blick:

Stichpunkte:

Besteht die Befürchtung, sich mit dem Virus anstecken zu können wenn man zur Arbeit geht, ist kein Grund der Arbeit fern zu bleiben, da es sich hier um das allgemeine Lebensrisiko handelt. Besteht allerdings bereits die Befürchtung, sich mit dem Virus angesteckt zu haben (z.B. durch den Kontakt mit einer infizierten Person in den letzten Tagen, oder bei Erkältungssymptomen – vor allem Fieber!), so ist der Arbeitgeber umgehend zu informieren und die betroffenen Personen bleiben in der Regel für 14 Tage (Länge der Inkubationszeit) Zuhause, oder sie lassen sich auf Corona testen. Allerdings kann nicht jeder, der Erkältungssymptome zeigt sich testen lassen!  Bei entsprechenden Symptomen wird der Arzt angerufen und man kann telefonisch ein Attest ausgesprochen bekommen (Dies ist bei einer mehrtägigen Abwesenheit der Arbeit dringend erforderlich!). Das Entgelt wird, soweit es nicht im Tarif- oder Arbeitsvertrag ausgeschlossen wurde weitergezahlt. 

Hat eine Arbeitskollegin/ein Arbeitskollege das Virus, so leiten die Gesundheitsämter der Länder die nächsten Schritte ein. Der Arbeitgeber kann in diesem Fall allerdings auch über weitere Maßnahmen entscheiden, beispielsweise kann er seine Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer nach Hause schicken. Von Zu Hause aus kann dann in vielen Fällen Homeoffice betrieben werden.

Möchte der Arbeitgeber, dass die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer Homeoffice betreibt, so muss dies im beidseitigen Einverständnis erfolgen, da der Arbeitgeber nicht das Recht hat seine Beschäftigten über den privaten Wohnraum zu beschäftigen. Allerdings ist das Homeoffice sinnvoll, um das Risiko einer Infektion zu verringern und dennoch die Möglichkeit besteht, die Arbeit fortzuführen.

Der Arbeitgeber darf sein Unternehmen während der Krise vorrübergehend schließen. Seinen Beschäftigen ist dann dennoch weiter das volle Entgelt auszuzahlen. Eine Ausnahme ist die Möglichkeit von Kurzarbeitergeld, dies muss der Arbeitgeber , oder der Betriebsrat aber beantragen. In diesem Fall wird den Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern bei Abwesenheit des Arbeitsplatzes mindestens 60% des  ausgefallenen Nettogehalts ausgezahlt. Der Arbeitsgeber, oder der Betriebsrat beantragt die Leistung innerhalb 3 Monaten bei der Agentur für Arbeit im Bezirk der zuständigen Lohnabrechnungsstelle.

Der Arbeitgeber darf seinen Beschäftigten nicht verordnen, in notwendiger Abwesenheit vom Unternehmen Urlaub zu nehmen, oder Überstunden abzubauen (es sei denn es handelt sich um Betriebsferien). Minusstunden dürfen während der notwendigen Abwesenheit eben falls nicht anfallen! Man kann sich dennoch trotzdem dafür entscheiden, für diese Zeit Urlaub zu nehmen, oder Plusstunden abzubauen, für den Vorteil des Unternehmens.

Dies ist leider nicht möglich. Hat man bereits im Urlaub genommen für die Zeit, ist dieser auch wahrzunehmen.

Unternehmen

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